Auf dieser Seite
- Welche Plattform hat die niedrigeren Gebühren?
- Welche Lizenz haben Bitpanda und Coinbase in Deutschland und Österreich?
- Kann ich bei Bitpanda und Coinbase per SEPA einzahlen und auszahlen?
- Wie viele Kryptowährungen und Anlagen bieten Bitpanda und Coinbase?
- Kann ich Krypto auf mein eigenes Wallet auszahlen?
- Was gilt in der Schweiz?
- Für wen ist Bitpanda besser, für wen Coinbase?
- Häufige Fragen
- Quellenverzeichnis
Fazit: Bitpanda passt besser zu Anlegern in Deutschland und Österreich, die Krypto, Aktien, ETFs und Edelmetalle in einer App bündeln und eine österreichische, von der FMA zugelassene Plattform mit sehr breiter Coin-Auswahl wollen. Coinbase passt besser zu Nutzern, die über das Orderbuch von Coinbase Advanced günstiger handeln, ein Abo wie Coinbase One nutzen und Coins einfach auf ein eigenes Wallet auszahlen möchten. Der Standardkauf von Bitcoin ist bei Bitpanda mit 0,99 Prozent Aufschlag günstiger als bei Coinbase Simple mit 1,49 Prozent plus Spread.
| Kriterium | Bitpanda | Coinbase |
|---|---|---|
| Hauptsitz und Anbieter | Wien, Österreich (Bitpanda GmbH) | USA; EU-Kunden über Coinbase Luxembourg S.A. |
| Krypto-Zulassung in DE und AT | FMA, MiCA (9. April 2025), EU-weites Passporting | BaFin-Kryptoverwahrer (2021), heute MiCA über CSSF Luxemburg (20. Juni 2025) |
| Standardkauf und -verkauf | 0,99 % (Bitcoin, große Coins), bis 2,49 % Altcoins, plus Spread | Fixgebühr 0,99 bis 2,99 Euro bis 200 Euro, darüber 1,49 %, plus Spread |
| Günstigerer Handelsmodus | Bitpanda Fusion: 0,02 % bis 0,25 % plus Spread | Coinbase Advanced: Maker/Taker, Basistarif 0,60 % Maker / 1,20 % Taker |
| SEPA-Einzahlung und -Auszahlung | kostenlos | kostenlos |
| Karten- und Sofortkauf | ca. 1,80 % (Kreditkarte) | höherer Sofortkauf-Aufschlag |
| Auswahl | über 650 Kryptowährungen, dazu Aktien, ETFs, Edelmetalle | rund 260 Kryptowährungen |
| Auszahlung auf eigenes Wallet | ja, Netzwerkgebühr | ja, Netzwerkgebühr |
| Abo-Option | Bitpanda One (optional) | Coinbase One (ab ca. 4,99 US-Dollar/Monat, Basic) |
Die Tabelle ist eine Momentaufnahme mit Stand November 2026. Einzelne Sätze ändern sich, etwa die Coinbase-Handelsstufen, prüfen Sie daher vor einem größeren Kauf den aktuellen Tarif direkt im Konto. Kryptowährungen sind volatil, und dieser Beitrag ist keine Finanzberatung.
Welche Plattform hat die niedrigeren Gebühren?
Für einen einfachen Bitcoin-Kauf ist Bitpanda mit 0,99 Prozent Aufschlag günstiger als der Coinbase-Standardkauf mit 1,49 Prozent plus Spread. Wer häufiger oder größere Beträge handelt, fährt mit Bitpanda Fusion (0,02 bis 0,25 Prozent) oder Coinbase Advanced günstiger. Auf einen Beispielkauf von 1.000 Euro zahlt man bei Bitpanda Standard rund 9,90 Euro, bei Coinbase Simple rund 14,90 Euro, jeweils zuzüglich eines variablen Spreads.
Die Gebührenmodelle unterscheiden sich grundlegend. Bitpanda rechnet beim Standardkauf einen Aufschlag ab, der laut dem Gebührenvergleich von finanzwissen.de für Bitcoin und große Coins bei 0,99 Prozent liegt und bei kleineren Altcoins bis 2,49 Prozent steigen kann. Der Aufschlag ist bereits im angezeigten Preis enthalten, zusätzlich fällt ein variabler Spread an. Über die Handelsplattform Bitpanda Fusion sinkt die Ordergebühr auf 0,02 bis 0,25 Prozent, je nach 30-Tage-Volumen, ebenfalls plus Spread.
Coinbase trennt einfache Käufe und den Handel über das Orderbuch. Im einfachen Kaufmodus gelten laut finanzfluss.de Fixgebühren: 0,99 Euro für Beträge von 1 bis 10,99 Euro, 1,49 Euro bis 26,49 Euro, 1,99 Euro bis 51,99 Euro und 2,99 Euro bis 200 Euro, darüber 1,49 Prozent. Hinzu kommt ein Spread von grob einem halben Prozent. Coinbase Advanced arbeitet mit einem Maker-Taker-Modell; seit Januar 2026 gilt für viele Konten mit geringem Volumen ein Basistarif von 0,60 Prozent Maker und 1,20 Prozent Taker, wie The Block Beats unter Verweis auf einen öffentlichen Beitrag des Nansen-Chefs berichtete. Bei höherem 30-Tage-Volumen sinken die Stufen.
Eine durchgerechnete Beispielrechnung für einen illustrativen Kauf von 1.000 Euro in Bitcoin:
| Weg (illustrativ, 1.000 Euro Bitcoin) | Gebühr |
|---|---|
| Bitpanda Standard (0,99 %) | 9,90 Euro plus Spread |
| Coinbase Simple (1,49 %) | 14,90 Euro plus Spread |
| Bitpanda Fusion (0,25 %) | 2,50 Euro plus Spread |
| Coinbase Advanced (Taker, Basistarif 1,20 %) | 12,00 Euro |
Diese Zahlen sind Beispiele, keine Angebote. Der tatsächliche Spread schwankt je nach Marktlage und Asset, und bei kleineren Coins fällt er höher aus als bei Bitcoin. Wer die Kosten systematisch über mehrere Anbieter hinweg prüfen will, findet die Grundlagen in unserem Gebührenvergleich für Krypto.
Ein Hinweis zur Transparenz: Bei Bitpanda steckt der Aufschlag bereits im angezeigten Kurs, bei Coinbase Simple wird die Gebühr zusätzlich zum Kurs ausgewiesen. Das macht den Vergleich auf den ersten Blick unübersichtlich. Bei beiden gilt jedoch: Der endgültige Preis, den Sie vor dem Abschluss sehen, enthält alle Kosten der Plattform, sodass Sie sich an dieser Zahl orientieren können.
Wer regelmäßig handelt, kann mit einem Abo die Handelsgebühr senken. Coinbase One startet laut cryptoticker.io bei etwa 4,99 US-Dollar im Monat in der Stufe Basic und lässt die Handelsgebühr bis zu einem monatlichen Volumenlimit entfallen; der Spread bleibt bestehen, und Gebühren für Coinbase Advanced, DEX sowie Derivate sind ausgenommen. Bitpanda bietet mit Bitpanda One ein vergleichbares Abo an, dessen Preis nicht einheitlich öffentlich dokumentiert ist. Für Gelegenheitskäufer lohnt ein Abo selten, für aktive Trader kann es die Kosten deutlich senken.
Welche Lizenz haben Bitpanda und Coinbase in Deutschland und Österreich?
Bitpanda ist in Österreich von der Finanzmarktaufsicht (FMA) als Krypto-Dienstleister nach MiCA zugelassen, mit Bescheid vom 9. April 2025, und darf damit per Passporting in der gesamten Europäischen Union, also auch in Deutschland, tätig sein. Coinbase bedient EU-Kunden seit 2025 über Coinbase Luxembourg S.A., die seit dem 20. Juni 2025 eine MiCA-Zulassung der luxemburgischen Aufsicht CSSF hält. Zuvor hatte Coinbase Germany GmbH seit Juni 2021 eine BaFin-Lizenz als Kryptoverwahrer.
Die FMA hat die Zulassung der Bitpanda GmbH nach Artikel 63 der EU-Verordnung MiCAR (Verordnung (EU) 2023/1114) am 9. April 2025 erteilt, wie die FMA in ihrer Mitteilung dokumentiert. Erlaubt sind unter anderem Verwahrung, Tausch gegen Geld und gegen andere Kryptowerte, Ausführung von Kundenaufträgen sowie die Annahme und Übermittlung von Aufträgen. Die Zulassung wirkt über das Passporting in der gesamten EU, also auch in Deutschland und Österreich. Was MiCA genau regelt, erklärt unser Beitrag zur MiCA-Verordnung.
Coinbase ging einen anderen Weg. Die deutsche Tochter Coinbase Germany GmbH erhielt am 28. Juni 2021 als erstes Unternehmen eine BaFin-Erlaubnis für das Kryptoverwahrgeschäft, wie The Block berichtete. Im Zuge von MiCA hat Coinbase sein EU-Geschäft auf Coinbase Luxembourg S.A. verlagert, die nach Angaben von cryptobriefing am 20. Juni 2025 die MiCA-Zulassung der CSSF mit der Nummer N00000004 erhielt; auch Luxembourg Trade & Invest bestätigt die Zulassung für alle 27 EU-Staaten. Deutsche Konten wurden im Herbst 2025 auf die Luxemburger Gesellschaft umgestellt. Die frühere BaFin-Lizenz der Coinbase Germany GmbH beschreibt damit den historischen Einstieg, nicht mehr den heutigen Anbieter für deutsche Kunden.
MiCA vereinheitlicht die Regeln für Krypto-Dienstleister in der gesamten Europäischen Union. Zugelassene Anbieter wie Bitpanda und Coinbase müssen Kundengelder getrennt verwahren, Eigenkapitalanforderungen einhalten und für Betriebsstörungen haften. Die Europäische Wertpapieraufsichtsbehörde ESMA führt dazu ein öffentliches Register der zugelassenen Krypto-Dienstleister und der hinterlegten Whitepaper.
Wichtig für beide Plattformen: Eine Bank-Einlagensicherung greift für Krypto nicht. Euro-Guthaben können je nach Anbieter auf Treuhandkonten liegen, die eigentlichen Coins fallen bei einer Insolvenz nicht unter die gesetzliche Einlagensicherung. Steuerlich gelten für Gewinne aus Kryptowährungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz unterschiedliche Regeln, etwa zu Haltefristen und Freigrenzen; eine Übersicht für Ihren Wohnsitz finden Sie in unserem Beitrag zu Krypto-Steuern.
Kann ich bei Bitpanda und Coinbase per SEPA einzahlen und auszahlen?
Ja, bei beiden sind SEPA-Überweisungen in Euro in der Regel kostenlos, sowohl für Einzahlungen als auch für Auszahlungen auf das eigene Bankkonto. Beide unterstützen zusätzlich Sofortüberweisung, Kredit- und Debitkarte sowie PayPal, wobei Kartenkäufe deutlich teurer sind als SEPA. Für deutsche und österreichische Konten ist die SEPA-Überweisung fast immer die günstigste Variante, wenn es nicht auf Sekunden ankommt.
Bei Bitpanda sind SEPA-Einzahlungen und -Auszahlungen laut finanzwissen.de mit 0,00 Prozent belegt; für die Kreditkarten-Einzahlung nennt die Tabelle rund 1,80 Prozent. Coinbase bietet laut finanzfluss.de SEPA-Instantüberweisung, Karte und PayPal an, wobei SEPA der günstigste Weg ist. Für Eilige unterstützen beide die SEPA-Echtzeitüberweisung, die Einzahlungen innerhalb von Sekunden gutschreibt. Kartenzahlungen und Sofortkäufe sind bequem, aber mit den genannten Aufschlägen die teuerste Einzahlungsart. Bitpanda akzeptiert laut finanzwissen.de zusätzlich Sofort und Klarna mit rund 1,25 Prozent sowie Skrill und Neteller mit je rund 1,50 Prozent; für Euro-Einzahlungen bleibt die SEPA-Überweisung bei beiden die klare Empfehlung.
Praktisch heißt das: Wer regelmäßig Geld einzahlt oder auszahlt, sollte die SEPA-Überweisung wählen und Karten- sowie Sofortkauf-Aufschläge vermeiden. Die Auszahlung von Euro auf das eigene Bankkonto ist bei beiden Anbietern unkompliziert und wird per SEPA abgewickelt. Bei beiden kann zudem die eigene Hausbank Überweisungsgebühren berechnen, das ist unabhängig von der Plattform. Wer hingegen Krypto versenden will, zahlt die Netzwerkgebühr der jeweiligen Blockchain, nicht die Plattform.
Wie viele Kryptowährungen und Anlagen bieten Bitpanda und Coinbase?
Bitpanda bietet über 650 Kryptowährungen sowie über 10.000 Aktien, ETFs und Edelmetalle in derselben App an. Coinbase ist auf Krypto fokussiert und listet rund 260 Coins, dafür mit einem echten Orderbuch für fortgeschrittene Trader. Wer Bitcoin, Ethereum und große Altcoins plus Wertpapiere bündeln will, findet bei Bitpanda mehr Auswahl. Wer sich auf Krypto konzentriert, ist bei Coinbase richtig.
Die Zahlen stammen von den Anbietern selbst und aus unabhängigen Vergleichen. Bitpanda bewirbt auf seiner Website über 650 Kryptowährungen und über 10.000 Aktien, ETFs und Edelmetalle. Damit ist Bitpanda eine Mehr-Asset-Plattform, die Krypto, Aktien, ETFs und Rohstoffe unter einem Dach vereint. Coinbase listet nach finanzfluss.de rund 260 Coins und bleibt damit eine reine Krypto-Plattform, die dafür mit Coinbase Advanced ein Orderbuch für den aktiven Handel bereitstellt.
Für die großen Namen macht die Auswahl kaum einen Unterschied: Bitcoin, Ethereum, Solana, Cardano und Dogecoin gibt es bei beiden. Die Differenz liegt bei kleineren Altcoins und bei der Frage, ob Sie zusätzlich Wertpapiere und Edelmetalle in derselben App verwalten wollen. Im Detail listet Bitpanda Fusion laut finanzfluss.de über 100 Coins mit Orderbuch-Gebühren ab 0,25 Prozent. Sparpläne und Staking-Optionen bieten beide Plattformen an, sodass sich auch regelmäßige Käufe automatisieren lassen. Für Anfänger ist die breite Auswahl bei Bitpanda zweischneidig: mehr Auswahl bedeutet auch mehr Altcoins mit einem Aufschlag von bis zu 2,49 Prozent, während Coinbase mit rund 260 Coins eine stärker kuratierte Liste pflegt.
Kann ich Krypto auf mein eigenes Wallet auszahlen?
Ja, beide Plattformen erlauben die Auszahlung von Kryptowährungen an ein eigenes Wallet; berechnet wird nur die Netzwerkgebühr der jeweiligen Blockchain. Das ist wichtig, weil Krypto-Guthaben auf einer Börse nicht unter die Einlagensicherung fällt. Wer größere Beträge länger hält, sollte sie auf ein eigenes Wallet, idealerweise eine Hardware-Wallet, übertragen. Prüfen Sie vor jeder Auszahlung die Zieladresse genau, denn Phishing-Seiten fälschen Wallet-Adressen.
Der Unterschied zwischen Börsen-Verwahrung und Selbstverwahrung ist für die Sicherheit zentral. Solange Coins auf Bitpanda oder Coinbase liegen, verwahrt der Anbieter sie in seinem System. Bei einer Auszahlung auf ein eigenes Wallet halten Sie selbst die privaten Schlüssel und damit die volle Kontrolle. Für größere Beträge empfiehlt sich eine Hardware-Wallet; die Unterschiede der wichtigsten Geräte erläutern wir im Vergleich Ledger, Trezor oder BitBox und allgemein bei Krypto-Wallets.
Phishing ist bei beiden Plattformen ein echtes Risiko. Betrüger bauen täuschend echte Kopien der Login-Seiten oder geben sich als Support aus, um Zugangsdaten und Seed-Phrasen zu erbeuten. Geben Sie Ihre Wiederherstellungsphrase niemals an Dritte weiter, auch nicht an einen vermeintlichen Support. Für den Konto-Schutz gilt: Aktivieren Sie eine Zwei-Faktor-Authentifizierung über eine Authenticator-App statt per SMS und, wo angeboten, eine Adress-Whitelist, damit nur freigegebene Auszahlungsziele möglich sind. Warum es sich lohnt, Bestände nicht dauerhaft auf der Börse zu lassen, erklärt unser Beitrag Krypto auf der Börse lagern.
Was gilt in der Schweiz?
Die MiCA-Verordnung gilt nur in der Europäischen Union, nicht in der Schweiz. Wer Bitpanda oder Coinbase aus der Schweiz nutzt, wird über die EU-Gesellschaften bedient: Bitpanda über die österreichische FMA-Zulassung, Coinbase über Coinbase Luxembourg S.A. Die Schweizer Aufsicht FINMA und die SRO-Regeln gelten für diese EU-Zulassungen nicht, und die Schweizer Einlagensicherung schützt Krypto-Bestände nicht.
Dieser Unterschied ist wichtig, weil die Schweiz kein Mitglied der Europäischen Union ist. Die MiCA-Zulassungen von Bitpanda (FMA, Österreich) und Coinbase (CSSF, Luxemburg) wirken nur innerhalb der EU. Das bestätigt auch der Zuschnitt der Coinbase-Zulassung auf die 27 EU-Staaten, den Luxembourg Trade & Invest beschreibt. In der Schweiz gilt stattdessen das eigene Regime mit der Finanzmarktaufsicht FINMA und den Selbstregulierungsorganisationen (SRO), das für diese EU-Zulassungen nicht greift.
Wer in der Schweiz handelt, sollte sich daher bewusst sein, dass weder die FMA noch die CSSF direkt für Schweizer Kundenschutz zuständig sind und dass keine Schweizer Einlagensicherung für Krypto besteht. Prüfen Sie bei Ihrem Anbieter, über welche Gesellschaft Ihr Konto geführt wird und welches Recht im Streitfall gilt. Eine Einordnung der Regeln findet sich in unserem Beitrag zur MiCA-Verordnung. SEPA-Überweisungen laufen in Euro; wer von einem Franken-Konto aus einzahlt, sollte zusätzlich die Umrechnungsgebühren der eigenen Bank einkalkulieren.
Für wen ist Bitpanda besser, für wen Coinbase?
Bitpanda lohnt sich für Anleger in Deutschland und Österreich, die wenige, gut verständliche Käufe tätigen, Krypto, Aktien und ETFs in einer App bündeln und eine FMA-zugelassene Plattform mit deutschsprachigem Support schätzen. Coinbase lohnt sich für alle, die regelmäßig über das Orderbuch handeln, mit Coinbase Advanced oder Coinbase One Gebühren senken und Coins schnell auf ein eigenes Wallet abziehen wollen.
Für die meisten Gelegenheitskäufer, die einmalig oder monatlich Bitcoin und Ethereum kaufen, ist Bitpanda die einfachere und beim Standardkauf günstigere Wahl. Der Mehrwert von Coinbase zeigt sich erst beim aktiven Handel: Das Orderbuch von Coinbase Advanced erlaubt Limit-Orders und, je nach Volumenstufe, niedrigere Maker- und Taker-Gebühren, während Coinbase One als kostenpflichtiges Abo die Handelsgebühr bis zu einem Volumenlimit entfallen lässt. Der Spread bleibt dabei bestehen.
Wenn Sie unsicher sind, hilft diese Kurzentscheidung:
- Einmalig oder monatlich Bitcoin und Ethereum kaufen, dazu Aktien und ETFs in einer App: Bitpanda.
- Aktiv mit Limit-Orders über ein Orderbuch handeln: Coinbase Advanced.
- Ein Abo nutzen und Handelsgebühren bis zu einem Volumenlimit streichen: Coinbase One.
- Aus Österreich eine FMA-zugelassene Plattform bevorzugen: Bitpanda.
Bevor Sie sich festlegen, lohnt ein Blick in die jeweilige App auf die tatsächlich angezeigten Kosten: Der Spread unterscheidet sich je nach Coin und Uhrzeit, und die Abo-Preise sind regional unterschiedlich. Beide Anbieter verlangen eine Identitätsprüfung und bieten Apps mit deutscher Oberfläche. Probieren Sie im Zweifel beide mit einem kleinen SEPA-Betrag aus, bevor Sie größere Summen einzahlen.
Beide Anbieter sind reguliert und lassen sich per SEPA ohne Einzahlungsgebühr bedienen. Die Entscheidung hängt letztlich an zwei Fragen: Wollen Sie neben Krypto auch Aktien, ETFs und Edelmetalle in einer App, oder reicht ein reiner Krypto-Fokus mit Orderbuch? Und kaufen Sie gelegentlich mit Aufschlag oder handeln Sie regelmäßig mit Maker-Taker-Gebühren? Einen breiteren Marktüberblick bietet unser Vergleich der Krypto-Börsen; ausführlichere englische Einzelbewertungen finden sich zu Bitpanda und Coinbase. Eine Übersicht über alle Themen der deutschen Ausgabe finden Sie auf der Startseite.
Häufige Fragen
Welche Plattform ist günstiger, Bitpanda oder Coinbase?
Für den einfachen Bitcoin-Kauf ist Bitpanda mit 0,99 Prozent Aufschlag günstiger als Coinbase Simple mit 1,49 Prozent plus Spread. Wer regelmäßig oder größere Beträge handelt, kommt mit Bitpanda Fusion (0,02 bis 0,25 Prozent) oder Coinbase Advanced günstiger weg.
Hat Coinbase eine BaFin-Lizenz?
Ja. Coinbase Germany GmbH erhielt am 28. Juni 2021 als erstes Unternehmen eine BaFin-Erlaubnis für das Kryptoverwahrgeschäft. Seit der MiCA-Umstellung werden deutsche Kunden jedoch über Coinbase Luxembourg S.A. mit der CSSF-Zulassung vom 20. Juni 2025 bedient.
Hat Bitpanda eine MiCA-Lizenz?
Ja. Die österreichische FMA hat der Bitpanda GmbH am 9. April 2025 die Zulassung als Krypto-Dienstleister nach MiCA erteilt. Die Zulassung gilt per Passporting in der gesamten Europäischen Union, also auch in Deutschland.
Kann ich bei Bitpanda und Coinbase Krypto auf ein eigenes Wallet auszahlen?
Ja, bei beiden Plattformen können Sie Kryptowährungen an ein eigenes Wallet übertragen. Es fällt nur die Netzwerkgebühr der jeweiligen Blockchain an. Prüfen Sie die Zieladresse genau, um Phishing zu vermeiden.
Ist Bitpanda oder Coinbase sicherer?
Beide Anbieter sind reguliert: Bitpanda über die österreichische FMA nach MiCA, Coinbase über die Luxemburger CSSF nach MiCA und zuvor über BaFin. Eine Einlagensicherung gibt es für Krypto bei beiden nicht, deshalb empfiehlt sich für größere Beträge ein eigenes Wallet.
Welche Kryptowährungen gibt es bei Bitpanda und Coinbase?
Bitpanda bietet über 650 Kryptowährungen plus Aktien, ETFs und Edelmetalle. Coinbase listet rund 260 Coins und konzentriert sich auf Krypto, dafür mit einem Orderbuch für den aktiven Handel.
Quellenverzeichnis
- 01FMA Österreich: Zulassungserteilung Bitpanda GmbHfma.gv.at
- 02The Block: Coinbase becomes first firm authorized to provide crypto custody in Germanytheblock.co
- 03cryptobriefing: Coinbase designates Luxembourg as its MiCA home for EU userscryptobriefing.com
- 04Luxembourg Trade & Invest: Coinbase has secured its MiCA licence from Luxembourg's regulatorluxembourgtradeandinvest.com
- 05Bitpanda: Krypto und Aktien kaufen, verkaufen und handelnbitpanda.com
- 06finanzwissen.de: Bitpanda Test 2026 (Gebühren und Sicherheit)finanzwissen.de
- 07finanzfluss.de: Krypto-Börsen Vergleichfinanzfluss.de
- 08The Block Beats: Nansen CEO slams Coinbase Advanced trading feesen.theblockbeats.news
- 09ESMA: Markets in Crypto-Assets Regulation (MiCA) und Interim-Registeresma.europa.eu
- 10cryptoticker.io: Was ist Coinbase One?cryptoticker.io
Aktualisiert am Fehler entdeckt? Korrektur senden
